A
Abdomen
Bauch, Bereich zwischen Brustkorb und Becken
abdominal
den Bauch (Bereich zwischen Brustkorb und Becken) betreffend
Abstoßung
Abtrennung von Zellen, Geweben, Organen aus dem Gewebeverband des Körpers, z.B. ist die Transplantatabstoßung eine Reaktion des Immunsystems auf körperfremde Zellen
Abstrich
Entnahme von Zellen, z.B. von der Haut oder von Schleimhäuten, mit sterilen Tupfern oder Spateln
Abszess
Ansammlung von Eiter in einem neu gebildeten Gewebehohlraum
ABT199
Wirkstoff, der das Protein Bcl-2 blockiert und dadurch den natürlichen Zelltod maligner Zellen fördert.
ABVD
Rituximab SC (= subkutan, unter die Haut)
Abwehrsystem
Körpereigenes System zur Abwehr von körperfremden Substanzen und Krankheitserregern (z.B. Viren, Bakterien, Parasiten) und zur Vernichtung anormaler Körperzellen (z.B. Krebszellen).
Acetylcholin
wichtiger Neurotransmitter beim Menschen, der die Erregungsübertragung zwischen Nerv und Muskel vermittelt
Acetylsalicylsäure (ASS)
Schmerzmittel, das zu den nicht-steroidalen Antirheumatika zählt (NSAR)
acquired immuno-deficiency-syndrome
(= AIDS); englische Bezeichnung für erworbenes Immun-Schwäche-Syndrom; Krankheitsbild, das durch HI-Viren (HIV, englische Abkürzung für human immuno-deficiency virus) ausgelöst wird; diese (zer)stören das Immunsystem schrittweise.
additiv
zusätzlich, hinzugegeben
Adenom
eine Gewebeneubildung, die vom Drüsengewebe abstammt und meist gutartig ist (z.B. Polyp im Magen-Darm-Trakt)
adjuvant
unterstützend; z.B. soll eine adjuvant durchgeführte Therapie eine andere Therapiemaßnahme ergänzen oder unterstützen, um die Wahrscheinlichkeit eines Rückfalls zu senken und die langfristigen Heilungschancen zu erhöhen.
Agonist
(= der Handelnde); eine Substanz, die auf Zellebene an einen Rezeptor bindet und dort eine bestimmte Reaktion auslöst
akut
plötzlich auftretend, schnell verlaufend
Akute Lymphatische Leukämie
(ALL); eine akut auftretende Form der Leukämie, die aus entarteten Lymphozyten entsteht und meist im Kindesalter auftritt.
Akute myeloische Leukämie
(AML); eine akut auftretende, bösartige Erkrankung des blutbildenden Systems, die aus entarteten myeloischen Zellen entsteht und meist Erwachsene im höheren Lebensalter betrifft.
Alkylantien
Gruppe von Arzneimitteln, die vor allem zur Chemotherapie bei bösartigen Zellneubildungen (Tumore) eingesetzt werden; sie wirken, indem sie die DNA von schnell wachsenden Zellen (Tumorzellen) schädigen.
Allergen
Substanz, die eine > Allergie auslöst. Das können bestimmte Nahrungsmittel, Metalle und Pollen sein, aber auch Arzneimittel (z.B. Penicillin, manche Zytostatika)
Allergie
Immunreaktion des Körpers gegenüber Stoffen, die von außen mit dem Körper in Kontakt kommen; der Körper reagiert mit Entzündungszeichen und der Bildung von Antikörpern
allogen
anderswo entstanden (allo, griech. = anders, fremd; gen, griech. = Herkunft); der Begriff wird in der Medizin z.B. im Zusammenhang mit der > allogenen Stammzelltransplantation verwendet
AlloSZT
Allogene Stammzelltransplantation
Alopezie
Haarausfall
alternative Medizin
alternativ bedeutet "im Gegensatz zu"; alternative Medizin ist daher als Gegenmodell zur Schulmedizin zu verstehen
ambulant
medizinische Versorgung, ohne stationäre Aufnahme in eine Klinik/ein Krankenhaus; der Patient bleibt nicht über Nacht, sondern kann wieder nach Hause gehen.
Amendment
Ergänzungen oder Änderungen in einem bereits bewilligten und laufenden Forschungsvorhaben
Aminosäuren
Gruppe von chemischen Verbindungen, die unter anderem als Bausteine von Proteinen (= Eiweiße) sind im Körper benötigt werden.
AML
(= akute myeloische Leukämie); eine akut auftretende, bösartige Erkrankung des blutbildenden Systems, die aus entarteten myeloischen Zellen entsteht und meist Erwachsene im höheren Lebensalter betrifft.
Amyloidose
Erkrankung, bei der sich untypisch veränderte Proteinfasern, das sogenannte Amyloid, in Zellen und Geweben ablagern
Analgesie
Aufhebung oder Unterdrückung der Schmerzempfindlichkeit durch Medikamente (Schmerzmittel) oder durch eine Blockade der Schmerzleitung und/oder der Schmerzzentren
Analgetikum
Schmerzmittel
Analogon
(Mehrzahl: Analoga); Substanz, die eine ähnliche Struktur aufweist wie eine synthetische oder im Körper natürlich vorkommende Vergleichssubstanz
Anämie
Blutarmut, Verminderung der roten Blutzellen oder des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin
Anamnese
Krankengeschichte, die der Arzt im Gespräch mit dem Patienten erfragt
Anaplasie
rückläufige Entwicklung von Zellen, bei der diese ihre Differenzierung und damit ihre spezielle Funktion verlieren; Tumore, die aus solchen Zellen bestehen werden auch als anaplastische Tumore bezeichnet
anaplastisch
aus undifferenzierten Zellen bestehend; siehe auch > Anaplasie
Anästhesie
Ausschaltung des Schmerzempfindens entweder durch eine Narkose (Allgemeinanästhesie) oder durch örtliche Betäubung (Lokalanästesie)
Anatomie
Lehre vom Bau der Körperteile
Angiogenese
Neubildung von Blutgefäßen im Körper; solide Tumore regen die Neubildung von Blutgefäßen an, um das Tumorgewebe mit Sauerstoff und Nährstoffen zu versorgen.
Ann-Arbor-Klassifikation
System zur Stadieneinteilung bestimmter Lymphome
Ansprechen
Rückbildung einer Erkrankung auf eine bestimmte Therapie bezeichnet.
Ansprechrate
im Rahmen von klinischen Studien ermittelter Anteil von Patienten in Prozent, bei denen sich die Erkrankung aufgrund einer bestimmten Therapie zurückbildet.
Anthracycline
Gruppe von Wirkstoffen, die aus Bakterien gewonnen werden und als > Zytostatika im Rahmen einer > Chemotherapie gegeben werden
anti-
gegen-, entgegen, gegenüber
Antibiotika
Mehrzahl von Antibiotikum
Antibiotikum
Medikament, das den Stoffwechsel von Mikroorganismen hemmt und daher zur Behandlung von durch Bakterien hervorgerufenen Infektionen eingesetzt wird.
Antidepressiva
Medikamente zur Behandlung von Depressionen
Antiemetika
Medikamente gegen Übelkeit und Erbrechen
Antigen
Oberflächenmerkmal von Zellen, eiweißartige Struktur
Antigen
Antigene sind Strukturen (meist Proteine, aber auch Kohlenhydrate oder Lipide), gegen die das Immunsystem > Antikörper bildet.
Antikörper
Eiweißmoleküle, die Oberflächenmerkmale von Zellen erkennen können. Indem sie sich an die Oberfläche von körperfremden Zellen (z.B. Viren, Bakterien) binden, leiten sie deren Zerstörung ein.
Antimykotika
Mehrzahl von > Antimykotikum
Antimykotikum
Medikament zur Behandlung von Pilzinfektionen
Apherese
Sammlung bestimmter Blutbestandteile mithilfe eines medizinischen Apparates
Aplasie
Nichtausbildung eines Gewebes oder Organs; in der Onkologie wird mit dem Begriff der Aplasie in der Regel der Zustand des Knochenmarks nach einer Chemo- oder Strahlentherapie bezeichnet
Apoptose
Zelltod, der regelhaft durch verschiedene Mechanismen in Zellen durch diese selbst ausgelöst wird, zum Beispiel im Rahmen der Zellalterung oder als Reaktion auf eine Zellschädigung.
Applikation
Art der Anwendung
Ara-C
chemotherapeutischer Wirkstoff, der auch als Cytarabin bezeichnet wird
Ara-C/TT
Chemotherapie mit den Wirkstoffen Ara-C (Cytarabin) und Thiotepa
Arterie
pulsierendes Blutgefäß, das sauerstoffreiches Blut vom Herzen wegführt
arteriell
die > Arterie(n) betreffend
asymptomatisch
ohne Symptome oder Beschwerden
Aszites
Ansammlung von freier Flüssigkeit in der Bauchhöhle
ASZT
Autologe Stammzelltransplantation
Ätiologie
Lehre von der Ursache und den auslösenden Faktoren einer Erkrankung
Ausschlusskriterium
Merkmale des Patienten, die einer Studienteilnahme entgegenstehen; dies können z.B. Begleiterkrankungen oder Vorbehandlungen sein
autogenes Training
Entspannungsübungen, bei denen man sich selbst durch Konzentration auf den eigenen Körper für kurze Zeit von der Außenwelt zurückzieht
Autoimmunerkrankung
Erkrankung, bei der sich das Immunsystem gegen den eigenen Körper (Zellen, Gewebe) richtet.
autolog
aus dem eigenen Körper stammend; siehe auch > Stammzelltransplantation
AVD
Chemotherapie mit den Wirkstoffen Adriamycin (Doxorubicin), Vinblastin und Dacarbazin
Axilla
Achselhöhle
axillär
die Achselhöhle betreffend
B
B-CAP
Chemotherapie mit den Wirkstoffen BCNU, Cyclophosphamid, Adriamycin (Doxorubicin) und Prednison
B-Lymphozyten
(auch B-Zellen): Unterform der Lymphozyten, die wiederum zu den weißen Blutkörperchen gehören; sie entwickeln sich vor allem im Knochenmark und sind für die Erkennung von Krankheitserregern und der Bildung von > Antikörpern verantwortlich.
B-Symptomatik
Allgemeinbeschwerden, die bei Lymphom-Erkrankungen oft gemeinsam auftreten: Fieber über 38 °C, massiver Nachtschweiß und Gewichtsverlust von über zehn Prozent des Körpergewichts innerhalb von sechs Monaten
BCNU
Bis-Chlorethyl-Nitroso-Urea (Carmustin), chemotherapeutischer Wirkstoff
BCNU/TT
Chemotherapie mit den Wirkstoffen BCNU (Carmustin) und Thiotepa
BEACOPP-14-Schema
Chemotherapie mit den Wirkstoffen Bleomycin, Etoposid, Doxorubicin, Cyclophosphamid, Vincristin, Procarbazin und Prednison gegeben in 14-tägigem Abstand
BEACOPPesk
Chemotherapie mit den Wirkstoffen Bleomycin, Etoposid, Doxorubicin, Cyclophosphamid, Vincristin, Procarbazin und Prednison
BEACOPPesk
Chemotherapie mit den Wirkstoffen Bleomycin, Etoposid, Doxorubicin, Cyclophosphamid, Vincristin, Procarbazin und Prednison
BEAM
Chemotherapie mit den Wirkstoffen Carmustin, Etoposid, Cytarabin (Ara C) und Melphalan
Beckenkammbiopsie
Gewebsentnahme aus dem Knochen des Beckenkammes
benigne
Gutartig
BfArM
Bundesinstitut für Arzneimittel- und Medizinprodukte; die Behörde muss eine Studie vor ihrem Beginn genehmigen.
Binet
Nach dem französischen Hämatologen Jacques-Louis Binet benannte und in Europa gebräuchliche Methode der Stadieneinteilung bei der chronischen lymphatischen Leukämie (CLL)
Biopsie
Entnahme einer Gewebeprobe
Biostatistik
Entwicklung und Anwendung statistischer Methoden zur Auswertung von Messungen aller Art an lebenden Wesen
Blutbild
Untersuchung der Art und Anzahl vorhandener Blutzellen; besonders genau im > Differentialblutbild Untersuchung der Art und Anzahl vorhandener Blutzellen; besonders genau im > Differentialblutbild
Blutplättchen
Thrombozyten; für die Blutgerinnung zuständige Blutzellen
Blutstammzellen
Vorläuferzellen, die sich überwiegend im Knochenmark befinden und aus denen alle Blut- und Immunzellen gebildet werden können
Blutzellen
im Blut zirkulierende Zellen, die sich zu 99 Prozent aus roten Blutkörper­chen (Erythrozyten), weißen Blutzellen (Leukozyten) und Blutplättchen (Thrombozy­ten) zusammensetzen
BR
Chemoimmuntherapie mit den Wirkstoffen Bendamustin und dem Antikörper Rituximab
BRECADD
Chemoimmuntherapie mit den Wirkstoffen Brentuximab vedotin, Etoposid, Cyclophosphamid, Doxorubicin, Dexamethason und Dacarbazin
BTK Inhibitor
Wirkstoff, der die Bruton- Tyrosinkinase (= BTK) blockiert und so die Signalübertragung maligner Zellen verhindert
Bulk
Vorliegen großer Tumormassen
BVML
Besondere Versorgung von Patienten mit malignen Lymphomen; qualitätsgesicherte Versorgung für gesetzlich versicherte Patienten der AOK Hamburg-Rheinland, HKK, DAK, TK, Barmer, HEK und KKH/Allianz
C
CD-20
Bestimmtes Oberflächenmerkmal, das viele Lymphom­zellen zeigen. Es gibt Antikörper, die gezielt an die CD-20-Oberfläche andocken und dort ihre Wirkung entfalten.
Chemotherapie
Behandlung mit Medikamenten, die das Zellwachstum hemmen, die Zellvermehrung reduzieren oder die Zellen abtöten
CHLIP
CHOP-Chemotherapie mit liposomalem Vincristin anstelle des herkömmlichen Vincristins
Chromosom
Träger des Erbgutes, also der genetischen Information, die sich im Kern jeder Zelle befinden; Der Mensch besitzt pro Körperzelle 46 Chromosomen in 23 Chromosomenpaaren
Computertomographie
Computergestützte Durchführung und Analyse serieller Aufnahmen mit Röntgenstrahlen
COPDAC
Chemotherapie mit den Wirkstoffen Vincristin, Prednison und Dacarbazin
COPP
Chemotherapie mit den Wirkstoffen Cyclophosphamid, Vincristin, Procarbazin und Prednison
CR
Abkürzung für Complete Response = vollständige Tumorrückbildung
CR / PR
Komplette (engl. = complete) Remission / Partielle Remission
CVP
Chemotherapie mit den Wirkstoffen Cyclophosphamid, Vincristin oder Vinblastin und Prednison
Cyclin D1
Dieses > Eiweiß hat Einfluss auf die Teilung und Lebensdauer von Zellen; bei Mantelzell-Lymphomen wird es in den Tumorzellen überproduziert und trägt damit vermutlich zu deren Vermehrung bei
D
DECOPDAC
COPDAC-Chemotherapie ergänzt um die Wirkstoffe
Deletion
Veränderung des Erbgutes durch den Verlust von genetischem Material
DeVIC
Chemotherapie mit den Wirkstoffen Dexamethason, Etoposid, Ifosfamid, Carboplatin
DHAP
Chemotherapie mit den Wirkstoffen Dexamethason, hochdosiertem Ara-C (Cytarabin) und Cisplatin
DHOx
Chemotherapie mit den Wirkstoffen Dexamethason, hochdosiertem Cytarabin und Oxaliplatin
Diagnostik
alle Untersuchungen, die durchgeführt werden, um eine Krankheit festzustellen
Differentialblutbild
Methode zur Ermittlung der prozentualen Verteilung speziell der weißen Blutkörperchen (> Leukozyten); ergibt zusammen mit dem „kleinen“ Blut­bild das „große“ Blutbild
Differentialdiagnose
Abgrenzungsdiagnosen = Diagnosen, die aufgrund des klinischen Untersuchungsbefundes in Frage kommen und durch weitere Merkmale ausgeschlossen werden müssen
Doppelblind-Studie
weder Arzt noch Patient wissen, ob der Patient die Studien­therapie erhält oder in der Kontrollgruppe behandelt wird
Dosierung
Festlegung der Wirkstoffmenge pro Zeiteinheit (Woche, Tag etc.)
E
ECOG (-Skala)
Diese Abkürzung steht für einen Index zwischen 0 und 5, mit dem die Lebensqualität von Krebspatienten beurteilt wird.
Einschlusskriterium
Merkmale, die auf einen Patienten zutreffen müssen, damit er in eine Studie aufgenommen werden kann, z.B. Alter oder genaue Erkrankung
Eiweiße
(auch: Proteine): haben viele verschiedene Funktionen und befinden sich in allen Zellen; sie bestehen aus mehreren miteinander verbundenen Aminosäu­ren, deren Struktur nach einem festen Muster vererbt wird
Entblindung
Aufhebung der Verblindung; Patient und/oder Arzt werden darüber in Kenntnis gesetzt, in welchem Studienarm der Patient in einer verblindeten Studie behandelt wurde
eosiniphile
Weiße Blutkörperchen, die kleine hellrot gefärbte Zelleinschlüsse aufweisen
Epidemiologie
Fachgebiet, das die Verbreitung von Krankheit bzw. Gesundheit sowie deren Ursachen und Folgen in der Bevölkerung untersucht
Eradikation
medikamentöse Bekämpfung eines Krankheitskeimes, z.B. durch Antibiotika
Erhaltungstherapie
Therapie, mit der die zuvor erzielten Behandlungserfolge über einen längeren Zeitraum erhalten sollen
Erstlinientherapie
Erste Behandlung (auch: Primärbehandlung) nach einer Lymphomdiagnose; sollte diese nicht zum gewünschten Ergebnis führen, wird eine Zweitlinientherapie (auch: Rezidivtherapie) in Erwägung gezogen
Erythrozyten
rote Blutkörperchen
Ethikkommission
unabhängiges Gremium, das Studien vor ihrem Beginn begutachten und deren Durchführung befürworten muss; die Sicherheit der Patienten ist das wichtigste Kriterium
Ever-DHAP
DHAP-Chemotherapie ergänzt um den Wirkstoff Everolismus
extranodal
außerhalb der Lymphknoten
Exzision
Operative Entfernung, Herausschneiden
F
FCR
Chemoimmuntherapie mit den Wirstoffen Fludarabin, Cyclophosphamid und dem Antikörper Rituximab
FISH-Methode
(= Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung): Molekularbiologische Methode, um einzelne kurze Abschnitte auf > Chromosomen sichtbar zu machen
FMC
Chemotherapie mit den Wirkstoffen Fludarabin, Mitoxantron und Cyclophosphamid
Follow-up
Zeitraum nach Gabe der Studientherapie, in der noch Daten zum Gesundheitszustand eines Studienpatienten erhoben werden
Förderer
finanzieller Unterstützer einer Studie
G
G-CSF
Wachstumsfaktoren
GA101
monoklonaler Antikörper der zweiten Generation, der wie Rituximab gezielt an die CD20-Oberfläche bösartiger B-Zellen bindet
Gen
Abschnitt oder Einheit der auf den Chromosomen enthaltenen Erbinformation, der die Information für die Bildung eines bestimmten Eiweißes enthält
Gewebe
Verband von Körperzellen mit gemeinsamer Funktion
Good Clinical Practice (GCP)
„Gute Klinische Praxis“; ethische und wissenschaftliche Vorgaben für die Durchführung einer klinischen Studie
Granulozyten
Untergruppe der weißen Blutkörperchen; als sogenannte „Fresszellen“ zerstören sie eindringende Bakterien und Pilze; am häufigsten sind die neutrophilen Granulozyten > Neutrophile
Gray
(Abk. Gy) = Maßeinheit, mit der die Energiedosis einer Bestrahlung gemessen wird
Gy
Gray = Maßeinheit, mit der die Energiedosis einer Bestrahlung gemessen wird
H
Hämato-Onkologie
medizinische Fachrichtung, die sich mit Leukämien und Lymphomen beschäftigt
Hämatokrit (HK)
Anteil der Menge aller roter Blutkörperchen im Gesamtblut
Hämatologie
Lehre von den Bluterkrankungen
Hämoglobin
roter Farbstoff, der in den roten Blutkörperchen für den Transport beziehungsweise die Bindung von Sauerstoff zuständig ist; > Erythrozyten
Hämoglobin-Spiegel
(Abk. Hb-Wert): Messwert, der die Menge des Hämoglobins im Blut angibt; bei einer Erniedrigung des Hämoglobin-Spiegels spricht man von Blutarmut (> Anämie)
Hochdosistherapie (HD)
sehr hoch dosierte > Chemotherapie (ggf. mit zusätzlicher Bestrahlung),mit der widerstandsfähige Lymphomzellen im Körper abgetötet wer­den.
hochmaligne
schnell wachsende, aggressive > Lymphome
Hodgkin-Lymphom
auch Morbus Hodgkin oder Lymphogranulomatose): eine von mehr als 40 verschiedenen Lymphom-Erkrankungen
I
IEP-ABVD
Chemotherapie mit den Wirkstoffen Ifosphamid, Prednison/Prednisolon, Etoposid, Adriamycin (Doxorubicin), Bleomycin, Vinblastin und Dacarbazin
Immun(o)chemotherapie
Chemotherapie, die in Kombination mit einem Antikörper gegeben wird
Immunabwehr
Körperabwehr
Immunphänotypisierung
diagnostische Methode zur Analyse der Oberflächen­struktur von Zellen
Immunsystem
Regulationssystem für Körperabwehrfunktionen
in vivo
Am lebenden Organismus
Indikationsbereich
"eine Gruppe von Anwendungsgebieten, für die eine bestimmte Therapie gedacht ist "
Indolente Lymphome
langsam wachsende Lymphome
Induktion
erste Therapiestufe einer Chemotherapie, die darauf abzielt, eine komplette Remission zu erreichen
Infusion
Möglichkeit, dem Körper Medikamente und Nährlösungen über eine Ader (= intravenös) in größeren Flüssigkeitsmengen tröpfchenweise zuzuführen
intraokulär
im Auge oder Augapfel liegend
intravenös
in die Vene gegeben
Involved-field Bestrahlung (IF-RT)
Involved Field (IF) Bestrahlung (RT) = Bestrahlung ausschließlich des betroffenen (= involvierten) Gewebes
Involved-node Bestrahlung (IN-RT)
Bestrahlung aus­schließlich des betroffenen bzw. involvierten Lymphknotens
IPI
Internationaler Prognostischer Index von 0 bis 5, durch den Patienten gemessen an der Zahl ungünstiger Faktoren (Alter, Stadium, LDH-Wert, ECOG-Wert und nicht-nodale Ausbreitung im Körper) in Risikogruppen eingeteilt werden
K
Karzinogen
Krebserregende Substanz
Keimzentrum
Bereich innerhalb eines > Lymphfollikels, an dem die Vermehrung und Weiterentwicklung aktivierter B-Lymphozyten stattfindet
KI-67
Antikörper, der zur Untersuchung der Wachstumsgeschwindigkeit von Tumorzellen eingesetzt wird
Knochenmark
stark durchblutetes Gewebe, das die Hohlräume im Innern vieler Knochen ausfüllt. Das Knochenmark enthält Blutstammzellen und ist Ort der Blutbildung.
Kohorte
Patientengruppe in einer Studie
Komorbidität
Begleiterkrankungen
Konsolidierung(stherapie)
Therapie, mit der die zuvor erzielten Behandlungserfolge gefestigt oder noch verbessert werden sollen.
L
LDH-Wert
LDH (= Laktatdehydrogenase) ist ein Enzym, das in fast allen Zellen und Organen, im Blut aber nur in sehr geringer Konzentration vorkommt. Sind die LDH-Werte im Blut erhöht, ist dies ein Hinweis auf geschädigte Zellen und Organe.
Lebensqualität
Summe von Faktoren, die die Lebensbedingungen von Studienpatienten beschreiben, z.B. psychisches und körperliches Befinden während der Therapie
Leukapherese
Verfahren, um weiße Blut(stamm)zellen eines Spenders aus dem zirkulierenden Blut zu gewinnen; die übrigen Bestandteile des Blutes werden in den Kreislauf zurückgegeben.
Leukopenie
(auch: Leukozytopenie): Verminderung der im Blut zirkulierenden weißen Blutzellen. Leukozyten: weiße Blutkörperchen
Leukozyten
Weiße Blutkörperchen
liposomales Vincristin
Im Gegensatz zu konventionellem Vincristin ist der chemotherapeutische Wirkstoff in einer wasserabweisenden Hülle verkapselt. Er setzt seine Wirkung dadurch über einen gleichmäßigen Zeitraum gezielter frei und wird deshalb vermutlich besser vertragen
lymphatisch
auf das Lymphsystem bezogen
lymphatische Vorläuferzelle
Bei der Blutbildung entwickeln sich aus allgemeinen Blutstammzellen spezialisiertere Vorläuferzellen, aus denen sich dann ausschießlich lymphatische B- und T-Zellen entwickeln können.
Lymphbahnen
Gefäße des Lymphflusses
Lymphe
wässrige Gewebeflüssigkeit, die der Versorgung von Zellen und Gewebe mit Nährstoffen dient, aber auch Abfallstoffe und Krankheitserreger (z.B. Bakterien oder Fremdkörper) zu den > Lymphknoten transportiert
Lymphfollikel
kugelige Kolonien von B-Lymphozyten, in denen ihre Differenzierung und Vermehrung stattfindet
Lymphknoten
kleine, linsen- bis bohnenförmige Organe, die sich an vielen Stellen des Körpers befinden und als Filterstationen für das Gewebewasser (> Lymphe) einer Körperregion dienen
Lymphozyten
weiße Blutkörperchen, die auf die Erkennung und Beseitigung von Bakterien und Viren spezialisiert sind
M
Makrophagen
Gewebszellen des Bindegewebes, an der Immunabwehr als „Fresszelle“ beteiligt
maligne
bösartig
MATRix
Chemoimmuntherapie mit den Wirkstoffen MTX, Ara-C, Thiotepa und Rituximab
MCP
Chemotherapie mit den Wirkstoffen Mitoxantron, Chlorambucil und Prednison, gegebenenfalls kombiniert mit dem Antikörper Rituximab (R-MCP)
Menopause
Zeitpunkt der letzten Menstruation, der meist um das 50. Lebensjahr (46-52) herum eintritt
Metastasen
Tochtergeschwulste; sie entstehen, wenn sich Tumorzellen im Körper ausbreiten (= „streuen“)
Milz
in der Bauchhöhle liegendes Organ des lymphatischen Systems; dient der Vermehrung der > Lymphozyten und ist Speicherort für die ebenfalls zu den weißen Blutkörperchen zählenden Monozyten
monoklonale Antikörper
Antikörper, die im Labor hergestellt werden und gezielt an ein Oberflächenmerkmal von Krebs­zellen binden können. Dagegen erfolgt die Antikörperbildung des Immunsystems immer polyklonal – das heißt, sie ist auf mehrere Oberflächenmerkmale gerichtet
Monozyten
Untergruppe der weißen Blutkörperchen; Monozyten töten Bakterien, indem sie diese „auffressen“; ein Mangel an Monozyten schwächt die Körperabwehr
MRD Diagnostik
Untersuchung, die nach einer Therapie der Feststellung der noch im Körper verbliebenen Tumorzellen dient (MRD = minimale Resterkrankung von: engl. minimal residual disease)
MTX
Abkürzung steht für den chemotherapeutischen Wirkstoff Methotrexat
multizentrische Studie
eine Studie, die an mehreren Behandlungszentren gleichzeitig durchgeführt wird
Mutation
Veränderung des Erbgutes, z.B. durch den Verlust oder die Neukombination von genetischem Material
Myelosuppression
Hemmung der Knochenmarkfunktion
N
Neurotoxizität
Schädigende Effekte auf das Nervensystem
Neutropenie
Mangel an > Neutrophilen
Neutrophile
Die Neutrophilen gehören zu den weißen Blutkörperchen (> Leukozyten);ihre wichtigste Aufgabe ist die Abwehr von Bakterien und Pilzinfektionen.
NHL
Abkürzung für das Non-Hodgkin-Lymphom
Nicht-interventionelle Studien
Studie, in der keine Vorschriften zur Behandlung gemacht werden
NK-Zellen
natürliche Killerzellen, die zu den Lymphozyten gehören. Tumorzellen und virusinfizierte Zellen können durch NK-Zellen erkannt und abgetötet werden
NLPHL
noduläres lymphozytenprädominantes Hodgkin Lymphom
nodal
den Lymphknoten betreffend
Non-Hodgkin-Lymphom
Unter diesem Begriff werden alle malignen Lymphome zusammengefasst, die kein Hodgkin Lymphom sind.
O
OEPA
Chemotherapie mit den Wirkstoffen Vincristin, Etoposid, Prednison und Doxorubicin
Off-Lable-Use
Einsatz von Medikamenten außerhalb des zugelassenen Anwendungsgebiets
oral
Aufnahme durch den Mund
P
PAD
Chemotherapie mit den Wirkstoffen Bortezomib, Adriamycin (Doxorubicin) und Dexamethason
Pathologe
Arzt, der Gewebe und Zellen auf krankhafte Veränderungen untersucht
PEI
Paul-Ehrlich-Institut; die Behörde überprüft und kontrolliert Studien hinsichtlich der Risiken, die durch Antikörper- oder Zelltherapien entstehen können. Vor Beginn einer solchen Studie muss das PEI seine Genehmigung erteilen
PET
"Positronenemissionstomographie, bildgebendes Verfahren zur Diagnostik oder Therapiekontrolle. "
PET
Bildgebendes Verfahren, das Stoffwechselvorgänge im Körper sichtbar macht. Dies kann für die Diagnose oder die Kontrolle von Krebserkran­kungen von Bedeutung sein, da Tumorzellen einen höheren Stoffwechsel haben, als gesundes Gewebe.
Pharmakodynamik
Untersuchung der Wirkung eines Arzneimittels im Körper
Pharmakokinetik
Untersuchung aller Vorgänge, die ein Wirkstoff im Körper durchläuft (z.B. Aufnahme des Wirkstoffs, Verteilung im Körper, Abbau und Ausscheidung)
Phase II- bzw.- Phase II-Studie
Im Rahmen von Phase-II-Studien wird untersucht, ob die Behandlung wirksam ist. Hat sich ein Medikament in Phase-II-Studien als wirksam erwiesen, wird es in Phase-III-Studien mit der Standardtherapie verglichen.
PIOL
primäres intraokuläres Lymphom (Lymphom im Auge)
Placebo
Scheinmedikament
Polyneuropathie
präklinisch
vorklinisch; experimentelle Laboruntersuchungen, die durchgeführt werden, um daraus Erkenntnisse für den späteren Einsatz von Medikamenten am Menschen zu gewinnen
präventiv
vorbeugend
Proband
Teilnehmer an einer Studie
Probandenversicherung
gesetzlich vorgeschriebene Versicherung für die Teilnehmer einer klinischen Studie
Progress/Progression
Krankheit schreitet voran; als progres­sionsfreie Zeit wird die Zeit bezeichnet, in der die Krankheit nicht voranschreitet
prospektiv
in die Zukunft gerichtet
Protein
Eiweiß
Prüfer
Arzt, der an einem Behandlungszentrum die Hauptverantwortung für eine bestimmte Studie trägt
Prüfzentrum
Einrichtung (Krankenhaus oder Praxis), an der eine Studie durchgeführt wird
R
R-
Rituximab (= therapeutischer Antikörper), der häufig in Kombination mit einer Chemotherapie (= Chemoimmuntherapie) oder als Erhaltungstherapie gegeben wird
R-CHOP
CHOP-Chemotherapie ergänzt um den Antikörper Rituximab
R-DHAP
DHAP-Chemotherapie ergänzt um den Antikörper Rituximab
R-HAD
Chemoimmuntherapie mit den Wirkstoffen Rituximab, hochdosiertem Ara-C und Dexamethason
R-HAD
Chemotherapie bestehend aus den Wirkstoffen Hochdosis-AraC und Dexamethason kombiniert mit dem Antikörper Rituximab
R-MPL
Chemotherapie bestehend aus den Wirkstoffen Methotrexat, Procarbazin und Lomustin kombiniert mit dem Antikörper Rituximab
RAD
Chemotherapie mit den Wirkstoffen Lenalidomid, Adriamycin (Doxorubicin) und Dexamethason
Radioimmuntherapie
Behandlungsansatz, durch den bestimmte Zellarten mittels an einen Antikörper gekoppelte Strahlen bekämpft werden
Radiotherapie (= Strahlentherapie)
Einsatz von ionisieren­den Strahlen zur Zerstörung des Tumorgewebes
Randomisierung
zufällige Verteilung von Patienten auf die verschiedenen Therapien (= Arme) innerhalb einer Studie
refraktär
Therapie-unempfindlich bzw. durch Therapien nicht beeinflussbar
resistent
Nichtansprechen wegen Unempfindlichkeit
Rezidiv
Rückfall, Wiederauftreten einer Erkrankung
Rezidivtherapie
Therapie, die nach dem Versagen der Ersttherapie zur Anwendung kommt. Sie wird auch als Zweitlinien- oder Sekundärtherapie bezeichnet
Richter-Transformation
Rsc
Rituximab SC (= subkutan, unter die Haut)
S
s.c
Subkutan (= unter die Haut)
Salvage-Therapie
„Salvage“ bedeutet Rettung – eine Salvage-Therapie ist demnach eine Behandlung, die nach dem Versagen der Primärtherapie, ggf. auch nach einer Rezidivtherapie als letzte Behandlungsoption in Erwägung gezogen wird
Spermakryokonservierung
das Aufbewahren von Sperma durch Einfrieren (zum Beispiel vor Chemotherapien oder Bestrahlungen)
Sponsor
Auftraggeber einer Therapiestudie; dies kann eine Person, ein Unternehmen, eine Institution oder Organisation sein, die/das die Verantwortung für Planung und Organisation der Studie übernimmt
Staging
Stadienbestimmung einer Krebserkran-kung vor der eigentlichen Behandlung
Stammzelltransplantation (SZT)
Studienarm
In Therapiestudien werden in der Regel zwei oder mehrere Therapiemöglichkeiten, die auch als „Studienarme“ bezeichnet werden, miteinander verglichen.
Studienassistenz
nichtärztlicher Mitarbeiter einer Studie, der die Patienten betreut und die Ergebnisse dokumentiert
Studienleiter
Arzt, der für die gesamte Planung, Durchführung und Auswertung der Studie verantwortlich ist
Studienphase
Arzneimittelstudien am Menschen werden in vier Phasen eingeteilt (siehe auch S. 13ff)
Studienprotokoll
schriftliches Konzept einer Studie
Symptom
Krankheitszeichen
SZT
Stammzelltransplantation
T
T-L
Therapielinie
T-Lymphozyten
(auch T-Zellen): Unterform der Lymphozyten, die sich in der Thymusdrüse entwickeln und die Aktivitäten anderer Abwehrzellen (z. B. > Granulozyten) steuern "
Therapieoptimierungsphase
Behandlung, Behandlungsverfahren
Therapieoptimierungsstudie
Studie, die durchgeführt wird, um bereits erprobte Therapieverfahren weiter zu verbessern
Thrombozyten
> Blutplättchen; kleinste Form der Blutkörperchen; sie haben die Aufgabe, die Blutgerinnung aufrecht zu erhalten
Thrombozytoponie
Mangel an Blutplättchen (> Thrombozyten) im Blut; fällt der Wert unter 150.000 Thrombozyten pro Mikroliter Blut, spricht man von Thrombozytopenie.
Thymusdrüse
ein zum lymphatischen System gehörendes Organ, das unterhalb der Schilddrüse angesiedelt und Teil des körpereigenen Abwehrsystems ist
Tochterzellen
jene Zellen, die nach einer Zellteilung aus einer Ausgangszelle entstanden sind
Translokation
Veränderung der genetischen Information, indem Genabschnitte zwischen zwei > Chromosomen ausgetauscht werden; in einigen Fällen kann sich ein ganzes Chromosom an ein anderes anlagern.
Transplantation
Übertragung von Gewebe, Organen oder Zellen auf einen anderen Menschen
Tumor
Tumormarker
im Blut oder anderen Körperflüssigkeiten messbare Substanzen, die bei Tumorerkrankungen in erhöhter Konzentration auftreten können
V
VCD
Chemotherapie mit den Wirkstoffen Bortezomib, Cyclophosphamid und Dexamethason
Verblindung
der Studienteilnehmer weiß nicht, ob er die Studientherapie erhält oder in der Kontrollgruppe behandelt wird
Vincristin
chemotherapeutischer Wirkstoff, der zur Behandlung von Krebs eingesetzt wird
VRD
Chemotherapie mit den Wirkstoffen Lenalidomid, Bortezomib und Dexamethason
W
Wachstumsfaktoren
Medikamente, mit denen der Anstieg der Blutzellen nach einer Chemotherapie oder vor einer Stammzelltransplantation hervorgerufen werden kann
Watch&Wait-Strategie
(= dt. beobachten und abwarten): Verzicht auf den sofortigen Beginn der Therapie, zugunsten einer engmaschigen Kontrolle des Krankheitsverlaufs
Z
Zelle
kleinste lebensfähige Einheit des Körpers mit Zellkern und Zellkörper, äußerlich begrenzt durch die Zellmembran.
zerebral
das Gehirn betreffend
Zulassungsstudie
in der Regel eine Phase-III-Studie für ein neues Medikament, die zur Zulassung führen kann, wenn das Medikament überlegen ist
Zytokine
Eiweiße, die von Zellen des Immunsystems abgegeben werden, dienen als Informationssignal zwischen verschiedenen Zellsystemen des Körpers
Zytostatika
Medikamente, die die Zellteilung verhindern bzw. erheblich stören und/ oder Zellen abtöten